Online Banking

Kontoführungsgebühren Teaser

Mittlerweile haben nahezu alle Kreditinstitute Online Banking im Angebot. Im Internet können so alle Bankgeschäfte wie Überweisungen, Daueraufträge oder auch die Abfrage von Umsätzen bequem von zu Hause aus erledigt werden. Der Branchenverband Bitkom hat bereits im Jahr 2010 in einer Umfrage ermittelt, dass rund 26 Millionen aller Deutschen ihre Bankgeschäfte über das Netz erledigen.

Die Sicherheit beim Online Banking

Beim Online Banking spielt die Sicherheit eine tragende Rolle. Die Institute bieten verschiedene Möglichkeiten an, die Bankgeschäfte online zu erledigen:

Bisher wurde vielfach das PIN/TAN-Verfahren genutzt. Dabei werden für jeden User sogenannte TAN-Listen generiert, aus denen er bei Transaktionen neben der Eingabe seiner PIN eine weitere Nummer zur Bestätigung eingeben muss. Auch das iTAN-Verfahren funktioniert ähnlich, hier sind die TAN-Nummern durchnummeriert und der User wird aufgefordert, eine bestimmte TAN einzugeben. Aufgrund von Sicherheitsbedenken haben viele Banken inzwischen vom PIN/TAN-Verfahren Abstand genommen und bieten andere Alternativen wie das mobile TAN-Verfahren an.

Mittels einer mobilen TAN erhalten Nutzer nach Eingabe der Transaktion eine TAN-Nummer per SMS auf ihr Handy. In der Nachricht werden zusätzlich noch einmal die Überweisungs- bzw. Transaktionsdaten angegeben, so dass die mobile TAN einen höheren Sicherheitsstandard bietet.

Hohe Sicherheit bietet das Signaturverfahren. Dabei erhalten Nutzer des Online Bankings nur die Möglichkeit einer Transaktion, wenn eine entsprechende Signaturkarte verwendet wird, die praktisch die eingegeben Daten bestätigt. Ein ähnliches Verfahren nutzt der HBCI oder FinTS-Standard, der ebenfalls mit Verschlüsselungen arbeitet.

Mögliche Risiken beim Online Banking

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist auf verschiedene Sicherheitsrisiken beim Online Banking hin:

  • Vorsicht ist bei Pishing-Mails geboten. Der Nutzer erhält eine Mail mit der Aufforderung nach einem Klick auf den Link sensible Kontodaten wie PIN und TAN-Nummern preiszugeben. Die Kreditinstitute weisen immer wieder darauf hin, dass sie diese Daten niemals per Mail von ihren Kunden erfragen würden.
  • Pishing ist auch durch die unbemerkte Installation eines Trojaners auf dem Rechner möglich. Zur Sicherheit ist die Verwendung eines Virenscanners bei der Nutzung des Online Banking unumgänglich.
  • Vorsicht bei der Abwicklung von Bankgeschäften in Internetcafés! Hier könnten Unbefugte nach der Nutzung aus dem verwendeten Browser Informationen auslesen. Wer seine Bankgeschäfte an öffentlichen Stellen tätigt, sollte nach Beendigung der Sitzung den Browserverlauf löschen.

Auch aus dem WLAN-Netz können Gefahren drohen. Nutzer, die einen Online Banking Zugang über WLAN nutzen, sollten prüfen, dass es sich um eine sichere Verbindung handelt.

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